Unentschieden gegen den HSV

Von den 15.210 Zuschauern im ausverkauften Haus durfte man sich vor dem Spiel über einen ganz besonders freuen, der endlich wieder an unserer Seite im Stadion sein durfte! Zumindest ein sinnloses Stadionverbot weniger auf dieser Welt…
Die Spielplangestalter meinten es dieses Jahr mit uns besonders gut und bescherten uns im dritten Heimspiel in Folge eine Mannschaft aus dem Spitzentrio. Nach der unglücklichen Niederlage in Dresden hoffte man somit wie schon zweimal im Vorjahr auf einen Coup gegen den HSV.
Dementsprechend munter legte die Hans Jakob Tribüne zu Spielbeginn los. Noch mehr legte die Jahnelf los, die in der ersten Hälfte wie entfesselt spielte und hochverdient mit 1:0 in Führung ging. Der Torjubel fiel jedoch entsprechend gedämpft aus, ging der ganzen Angelegenheit doch wieder einmal der nervige VAR-Dreck voraus, der einem selbst noch die Freude über einen Führungstreffer gegen den HSV vergällen kann. Dass aber die gesamte erste Halbzeit der Funke nicht so recht auf die Ränge überspringen wollte, ist wirklich absolut unverständlich. Da hätte noch deutlich mehr Emotionalität drin sein können. Vielleicht hätte das noch das letzte Quäntchen ausmachen können, dass sich die Jahnelf auf dem Platz belohnt. So krass es klingt, man hätte bereits zur Halbzeit das Spiel entschieden haben können…
So erlebte man letztlich in der zweiten Hälfte das Deja Vu aus der Vorwoche… Binnen weniger Minuten drehte der HSV das Spiel durch ein Eigentor und einen Sonntagsschuss. Der Unterschied zur Vorwoche war, dass nun noch eine Viertelstunde zu spielen war und sich wohl nun jeder einzelne auf Rasen und Rängen an der Ehre gepackt fühlte und so klappte es mit dem Ausgleich. In dieser Phase zeigte das Jahnstadion seit langem mal wieder was möglich ist. Daran gilt es in den nächsten, richtungsweisenden Heimspielen anzuknüpfen. Vorher heißt es, sich aufzuraffen, nach Kiel zu fahren und die Jahnelf zum Auswärtsdreier zu schreien!

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