Auswärtssieg in Hamburg

David gegen Goliath, unser kleiner, abstiegsbedrohter Jahn gegen den großen, einstigen „Bundesliga-Dino“ und Tabellenführer Hamburger SV. Nicht nur die Tatsache, dass unser Saisonetat geringer ist, als das Budget der Jugendmannschaften des HSV, sorgte dafür, dass die Vorzeichen gar nicht unterschiedlicher hätten sein können. Doch wer dachte, dass es bei unserem ersten Gastspiel im Volksparkstadion ohnehin nichts zu ernten geben würde, rieb sich verwundert die Augen. Eine völlig entfesselt aufspielende Jahnelf schoss den Hamburger SV mit einem satten 5:0 aus dem eigenen Stadion und lieferte eine sportliche Sternstunde ab, die mit Sicherheit in die Jahn-Geschichtsbücher eingehen wird. Zweikampfstärke, ungewohnte Effektivität vor dem Tor und in den richtigen Momenten endlich auch einmal das notwendige Quäntchen Glück sorgten für einen fulminanten Auswärtssieg. Die 1000 mitgereisten Regensburger waren dementsprechend enthusiastisch, wenngleich man vom Potential her schon noch einen Gang höher schalten hätte können. Erwähnt werden soll an dieser Stelle natürlich auch unsere Beteiligung an den bundesweiten Fanprotesten. Mittels Spruchband "Wir brauchen keine gekaufte EM sondern Veränderungen" wurde sich ebenso deutlich positioniert, wie mit einer abgeänderten Version des Mottos der EM-Bewerbung. "United by money - Korrupt im Herzen Europas" prangerte auf einem Banner, das zu Beginn und nach der Halbzeitpause präsentiert wurde.

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