Heimsieg gegen Magdeburg

Die Vorfreude auf den Spieltag startete verhalten, da uns in der Vorwoche die Nachricht ereilte, dass einer unserer Gruppenbrüder von der Ingolstädter Ausgeburt ein bundesweites Stadionverbot erhalten hatte. In anderen Szenen mag das leider schon trauriger Alltag sein, an uns war dieser Kelch in den letzten Jahren weitestgehend vorübergegangen gewesen. Dass bei dieser Aktion wieder einmal eine Szene, die augenscheinlich vom USK heraufbeschworen wurde, ursächlich war, braucht wohl nicht weiter erwähnt werden.
Dementsprechend startet das Spiel mit einem großen Spruchband mit dem Wortlaut „Lass dich nicht unterkriegen Erik!“.
Auf dem Rasen entwickelte sich ein munterer Kick, bei dem die Jahnelf gegen extrem harmlose Gäste munter zauberte, es allerdings verpasste, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. So blieb es bis zum Schluss spannend. Immerhin blieb so der Support auf der Hans Jakob Tribüne endlich mal wieder zumindest auf befriedigendem Niveau.
In der zweiten Halbzeit zeigte man noch ein Spruchband für die Ultras aus Latina, die ebenfalls derzeit unter der Repressionsschraube zu leiden haben.
Am Ende gelang ein letztlich hochverdienter Sieg, der gleichzeitig auch rechnerisch den Klassenerhalt sicherte. Dies wäre am Ende auch den Gästen aus Magdeburg zu wünschen, die mit 1.700 mitreisenden Fans eindrucksvoll bewiesen, dass sie die 2. Liga definitiv attraktiver machen.

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