Niederlage in Braunschweig

Die Ausgangslage vor diesem Spieltag las sicht fast ein wenig surreal. Nur einen einzigen Zähler rangierte unser SSV hinter dem Relegationsplatz zur Bundesliga. Umso enttäuschender, dass sich nur etwa 200 Jahnfans im Braunschweiger Gästeblock einfanden, der ähnlich wie in Dresden dank Blocktrenner und Zaunbeflaggung recht kompakt zusammen stand. Auch der Fahneneinsatz war wieder besser, doch leider herrschte eine unerklärliche Lethargie bei der gesanglichen Unterstützung unserer Mannschaft, sodass dieses Gastspiel in der Löwenstadt weder fantechnisch noch sportlich lange in Erinnerung bleiben wird. Kampf und Einsatz waren der Jahnelf in einem ruppigen Spiel nicht abzusprechen, leider spielte man zu spät zielstrebig nach vorne um noch etwas Zählbares mitzunehmen. Die gestandene Heimszene wirkte gut aufgelegt, man konnte viel Bewegung und Tifo im Braunschweiger Block ausmachen.

Diesen Spieltag überschattet hat allerdings der sich nun zum vierten mal jährende Todestag eines jungen Jahnfans, der leider durch eine schreckliche Tragödie viel zu früh von uns gegangen ist. Symbolisch zum vierten Jahrestag erhielt man dank Mannschaftskapitän Grüttner das Jahntrikot mit der Nummer vier, das man zusammen mit der Eintrittskarte des heutigen Spiels auf dem Grabstein Christophs niederlegte. Christoph du wirst immer in unseren Herzen bei uns sein - tot ist nur wer vergessen ist!

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